Alkohol im Wein

Alkohol im Wein, ein absolut wichtiger Faktor! Er entsteht bei der Gärung, wenn der Zucker aus dem Traubensaft in Alkohol umgewandelt wird. Wird der Zucker vollständig vergoren, entsteht ein trockener Wein; wird die Gärung früher gestoppt, bleibt Restzucker zurück und der Wein wirkt halbtrocken, lieblich oder süß.

Alkohol gibt dem Wein Wärme, Fülle und Gewicht im Mund. Je höher der Alkoholgehalt, desto kräftiger und intensiver wirkt ein Wein oft aber auch hier ACHTUNG: entscheidend ist dabei immer die Balance mit Säure, Körper, Restsüße und bei Rotwein auch mit den Tanninen.

In Deutschland muss ein Qualitätswein einen bestimmten Mindestalkoholgehalt aufweisen, gesetzlich liegt dieser bei rund 8,5–9 % vol. für einen Qualitätswein wie QbA (Qualitätswein bestimmter Anbaugebiete) und höhere Stufen; das gibt eine grobe Orientierung, wenn du auf die Alkoholangabe auf der Flasche schaust.

Meist haben Rotweine tendenziell einen etwas höheren Alkoholgehalt als Weißweine, weil ihre Trauben bei der Ernte oft mehr Zucker enthalten.

Typische Weine bewegen sich meist zwischen etwa 11 und 14 % vol., abhängig von Rebsorte, Herkunft und Reifegrad der Trauben. Durch die zunehmende Klimaerwärmung enthalten Trauben heute häufig mehr Zucker, weshalb auch trockene Weine tendenziell höhere Alkoholwerte erreichen als früher.

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