„Alte Reben“ – was bedeutet das eigentlich?

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Alte Reben – das bedeutet immer: ein Wein mit höherer Qualität

Das liest man öfter mal auf dem Weinetikett oder in einer Weinbeschreibung. Alte Reben sind Rebstöcke, die in der Regel mindestens 25 Jahre alt sind – oft sogar deutlich älter. Der Begriff ist jedoch nicht gesetzlich geschützt, daher kann das Mindestalter je nach Weinland variieren: In Deutschland gelten meist 25–30 Jahre als alt, in Frankreich („Vieilles Vignes“) oft 30–40 Jahre, in Spanien („Viñas Viejas“) oder Kalifornien („Old Vines“) teils sogar 40 Jahre und mehr.

Mit zunehmendem Alter sinkt der Ertrag, aber die Qualität der Trauben steigt. Alte Reben bringen kleinere, aromatischere Beeren hervor – das führt zu konzentrierten, strukturierten und lagerfähigen Weinen. Besonders bei Riesling, Spätburgunder und Zinfandel sehr geschätzt.

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