Welche Rebsorten sind für Champagner zugelassen?
Insgesamt 7, wobei nur die ersten 3 relevant sind:
• Chardonnay
• Pinot Noir (Spätburgunder)
• Pinot Meunier
Diese drei Hauptrebsorten machen über 99 % der Anbaufläche in der Champagne aus. Daneben sind auch folgende, selten gewordene Sorten zugelassen, die nur in winzigen Mengen – meist in traditionellen oder experimentellen Cuvées – Verwendung finden:
• Arbanne
• Petit Meslier
• Pinot Gris (Grauburgunder)
• Pinot Blanc (Weißburgunder)
Ihre Verwendung gilt heute als Ausdruck handwerklicher Individualität und historischer Verbundenheit.
Die Champagne unterteilt sich in fünf bedeutende Regionen:
Die Montagne de Reims, bekannt für kraftvollen Pinot Noir.
Die Côte des Blancs, wo feine, elegante Chardonnays entstehen.
Das Vallée de la Marne, dominiert von fruchtigem Pinot Meunier.
Die Côte de Sézanne, mit zugänglichen Chardonnay-Typen.
Und die Aube (Côte des Bar) im Süden, mit kraftvollen Pinot Noirs – oft unterschätzt, aber zunehmend geschätzt.
Jede Region bringt eigene Stilistiken hervor und prägt damit maßgeblich den Charakter der Weine.